Kongress
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- Panel 1: Die Zukunft gestalten - Visionen 2014
- Panel 2: Mobile Entertainment - Was kommt nach dem UMTS-Hype?
- Panel 3: All you can buy – Welche Chancen es gibt, wenn Branchenexterne die Geschäfte der Entertainmentindustrie machen?
- Panel 4: Potenziale des alten Mediums - Das Radio als Businessfaktor in der Entertainment- industrie?
- Panel 5: Fern sehen – Wie funktioniert das Homeentertainment der Zukunft?
- Panel 6: Zukunftsmarkt Individualität?
- Panel 7: Future Cinema - Das Kino wird digital
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Panel 1: Die Zukunft gestalten -|Visionen 2014
Auf der Bundesgartenschau 2005 in München will Microsoft Deutschland das „Haus der Gegenwart“ vorstellen. Das Haus soll einen Blick in die Zukunft ermöglichen in der Kühlschrank, Laptop, Handy und Stereoanlage miteinander kommunizieren. „Das ehome wird extrem konsumorientiert ausgelegt sein“, sagte Oliver Kindzorra von Microsoft Deutschland auf dem dritten forward2business-Zukunftskongress in Halle. „Als besonderen Schwerpunkt sehen wir dabei den Bereich der Telekommunikation“, sagte Kindzorra. Eine computergesteuerte Welt wie in Science Fiction Filmen soll es allerdings nicht geben. „Die wirtschaftliche Situation erlaubt keine weiteren Fortschritte“, sagte Kindzorra.
Dass die vernetzte Welt schon jetzt auf die Musikindustrie einwirkt zeigte Andreas Borcholte, Ressortleiter Kultur bei Spiegel-Online. Die Branche stilisiere Downloader zum Erzfeind und würde sie öffentlich als Dieb an den Pranger stellen. „Die Käufer zu kriminalisieren zeugt von tief sitzender Paranoia und immer noch hilflosem Umsichschlagen, wenn nicht gar von einem generellen Zynismus gegenüber der eigenen Produktpalette“, sagte Borcholte.
Der Kopierschutz mache aus vielen teuer erworbenen CDs unbrauchbares Plastik: „Mal gehen sie nicht im Auto, mal mag sie der Player zu Hause nicht, der Computer spuckt sie ohnehin wieder aus.“ Als Folge würden die Käufer erst recht ins Internet abwandern.
In der Konzertveranstaltung sieht Borcholte die Zukunft der Musikindustrie:
„Je mehr billiger Ramsch den Leuten via Fernsehen und Radio entgegengeschleudert wird, desto mehr wird der Wunsch nach Wahrhaftigkeit und Authentizität wachsen. Die findet man beim Live-Konzert echter Künstler.“
Bei allen Visionen und Ideen sei es trotzdem nicht möglich eine klare Prognose über die nächsten zehn Jahre zu treffen, sagte Lothar Grabner, Zukunftsforscher bei Volkswagen. Grabner stellte drei mögliche Szenarien vor in der gesellschaftliche Entwicklungen zu unterschiedlichen Zukunftsprognosen führen. „Man kann nur ein sagen: Widersprüche sind die Basis jeder Innovation.“





