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Kongress

Panel 3: All you can buy –|Welche Chancen es gibt, wenn Branchenexterne die Geschäfte der Entertainment-|industrie machen?

Markenkommunikation wird in der Zukunft der Entertainmentbranche eine wesentliche Rolle spielen. „Ohne Marke werden sich keine Inhalte mehr transportieren lassen“, sagte Viva-Vorstandsvorsitzender Dieter Gorny auf dem dritten foward2business-Zukunftskongress in Halle. „Die digitale Revolution wird den Fernsehmarkt umstülpen“, sagte Gorny. Durch das wachsende Angebot an Fernsehsendern würde sich künftig der Markt stark fragmentieren. „Es wird noch mehr Sender geben und der Zuschauer wird noch mehr zappen“, sagte Gorny. Es sei unabdingbar sich durch eine starke Marke auf diesen Zukunftsmarkt zu positionieren.Auch Werbung muss in Zukunft anders positioniert werden. „Werbung ist ein Teil des Kulturguts und sollte künftig nicht als übel angesehen werden“, sagte Oliver Lubeck, Geschäftsführer der Werbeagentur Dynamo München. „Werbung sollte zum Unterhaltungsfaktor werden.“ Ähnlich der bereits bekannten Spielsendungen könnten in Zukunft auch andere Formate als Dauerwerbesendung laufen. In Spielfilmen könnten Plakatwände, Bierdeckel oder Autos ganz offiziell von Werbekunden bezahlt und ins Bild gesetzt werden. „Wenn das Ganze spannend ist, dann interessiert es niemanden, wenn da ‚Dauerwerbesendung’ drüber steht“, sagte Lubeck.Auch Coca-Cola setzt auf neue Werbestrategien. „Wir sehen unsere Haus als Medien-Konzern“, sagte Maarten Albarda von Coca Cola. Coca-Cola spiele eine große Rolle als Werbeträger. Leistungen der Konzernpartner könnten so nicht mehr mit Geld sondern mit Werbung auf den Flaschenetiketten als Gegenleistung bezahlt werden. „Der Verbraucher hat das Produkt in der Hand. Die Werbung ist direkt unter seiner Nase“, sagte Albarda.

 

 

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