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Panel 5: Fern sehen –|Wie funktioniert das Homeentertainment der Zukunft?

Video on Demand soll in Zukunft als weiterer Vertriebsweg eine wichtige Rolle für die Filmindustrie spielen. "Mit der Digitalisierung entsteht eine völlig neue Zugriffsform", sagte Robert Kraus von Universal Studios Networks auf dem dritten forward2business-Zukunftskongress in Halle. Bei bisherigen Pay-per-view-Angeboten sei der Zugriff einfach noch zu kompliziert. Als Folge der neuen Technologie müssten sich Videotheken neu orientieren, sagte Kraus. "Ähnlich wie bei Tankstellen, müssen Videotheken eine breitere Produktpalette anbieten und dem Nutzer ein Zusatzerlebnis bieten."

Schon in naher Zukunft soll der Endverbraucher Filme und andere Fernsehinhalte über neue HDTV-Endgeräte ansehen können. Die Bildschirme zeichnen sich durch eine besonders hohe Tiefenschärfe aus. Um die Geräte auch für eine breite Käuferschicht interessant zu machen, müsste allerdings die Industrie noch stärker mitziehen. "Heute muss man noch rund 9000 Euro für einen HDTV-Bildschirm einplanen", sagte Imre Sereg, Deutschlandchef von Alfacam.

Doch nicht nur das Fernsehen, auch das Wohnen soll sich in absehbarer Zukunft verändern. Das Wohnen der Zukunft ist vernetztes Wohnen. "Handys, Computer, Fernseher und Küchengeräte werden miteinander kommunizieren", sagte Dr. Maddy Janse von Philips. "Die Interaktion zwischen Verbraucher und seinen Geräten ist der Schlüssel zur Zukunft." Schon in fünf Jahren könnte beispielsweise eine Stereoanlage das gewünschte Lied allein durch Vorsummen erkennen und abspielen. "Die Technologie ist da. Sie muss nur noch zusammengebracht werden", sagte Janse.

 

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