Kongress
- Kongress 2008
- Kongress 2007
- Kongress 2006
- Kongress 2005
- Programm 2005
- Panel 1: Science Fiction für die Entertainment- branche
- Panel 2: Trends 2015 Von Krokodilen und Hologrammen - Wo ist die Richtung im Musikmarkt?
- Panel 3: Kino 2015: Vom Ende der rechteckigen Leinwand - Die Binnenausstattung der digitalen Filmwelt
- Panel 4: Boom 2015: Games Business - Ein Riesenbaby wird erwachsen
- Panel 5: Reklame 2015: Visionen der Verführung
- Panel 6: Experiment 2015: Die Musikindustrie und ihre Zukunftsmodelle
- Panel 7: Filmdemokratie 2015: Strategien für digitalen Film und Fernsehen
- Teilnehmer 2005
- Referenten 2005
- Videoarchiv 2005
- Kongress 2004
- Kongress 2003
- Kongress 2002
Programm 2005
Mittwoch, 8. Juni 2005
17.00 Uhr | Begrüßung |
| Verführungen 2015: Das Schöne und die Gesellschaft |
19.00 Uhr | Eröffnungsabend "Wettiner Nacht mit Wellenrauschen und Burgkulisse" |
Donnerstag 9. Juni 2005
10.00 Uhr | Trends 2015: Von Krokodilen und Hologrammen - Wo ist die Richtung im Musikmarkt? | Kino 2015: Vom Ende der rechteckigen Leinwand - Die Binnenausstattung der digitalen Filmwelt |
Aufbruchstimmung macht sich breit. Es geht wieder voran in der deutschen Musikbranche. Doch wo ist vorn? Was wollen wir nach der neuesten deutschen Welle, nach Schnappi Co. hören? Gelernt haben wir inzwischen: ,Vorn ist, wo die Handyhersteller sind.' Die entwickeln derzeit Handys mit Brennstoffzellen, Handys in Brillen, Handys die Barcodes scannen und Blutdruck messen, Handys die individuelle Streamingkanäle anbieten. Und sie versuchen das iPod-Monopol zu brechen. Doch Vorsicht! Nach der Krise ist vor der Krise: Wer heute noch im DVD-Markt gute Geschäfte macht, wird morgen vielleicht jammern. Was kommt, wenn die DVD geht? Welche neuen Kooperationen entstehen? | Natürlich ist das Kino der Zukunft digital. Doch was heißt das? Treffen wir uns mit fünf Freunden in Kino-Séparées, wählen aus der Karte das Menü und vom On-Demand-Server den Wunschfilm? Oder finden Blockbuster eher in der Straßenbahn statt: auf dem Nachhauseweg schnell übers Handy gestreamt? Mit der digitalen Verschmelzung von Architektur und Film entstehen neue, unerwartete "Lichtspielhäuser". Und die großen Leinwände sind auf dem Weg zu ihrer großen Vision: Projektionen inmitten der Zuschauer. Das Enterprise-Holodeck lässt grüßen. Welche digitalen Möglichkeiten entste-hen für die Kreativen? Wo sind Märkte, wo Luftblasen? Was planen die Kinos? Welche neuen Geschäftsmodelle entstehen zwischen Kinovisionären und Architekten? | |
Rupert Evans, Digimpro Thomas Aufermann, Microsoft Deutschland GmbH | Margo Langford, Cineclix | |
13.00 Uhr | Boom 2015: Games-Business - Ein Riesenbaby wird erwachsen | Reklame 2015: Visionen der Verführung |
Mit Respekt schaut die altehrwürdige Musik- und Filmindustrie auf die jungen Gamer. Was mit Sängerinnen als Spielfiguren begann, bestimmt inzwischen die Zukunft der Musik-, Film- und Handyindustrie mit. Die Marktmacht der Games-Majors läuft Hollywood den Rang ab. Vordenker sehen Gametrends als wichtige Zukunftsgröße für Fashion- und Automobilentwicklungen. Mit verlockenden Geschäftsmodellen der Zukunft. Arbeiten Games-Hersteller an eigenen Drehbüchern? Wie nutzen Künstler den Game-Boom? Wo entstehen neue Chancen für Markenartikler? Welche Visionen bieten Fashion- und Automobilkonzerne den Gamern? | Es ist öde geworden in der Werbebranche. Wir Geiz-ist-geil-Käufer haben jene Ich-bin-billiger-Schreier bekommen, die wir verdienten. Gekürzte Budgets und aufgelöste Abtei-lungen machten die Lage nicht besser. Und die nächsten Horrorszenarien sind bereits an die Wand gemalt: Digitale Fernseher und Radios über-spulen das Hauptgeschäftsmodell der Industrie: Fernseh- und Radiospots. Doch zwischen Jammerern und Illusionisten melden sich ernst zu nehmende Vordenker. Ihre Visionen für das Marketing der Zukunft: Kult statt Kommerzattitüde, virale Strategien und Neuromarketing.Wie sehen die Marketingmodelle der Zukunft aus? Wie klingt Reklame für die Sinne? Wie weit reicht der Blick in die Köpfe der Kunden? Welche Visionen haben die Medien? Welche Zukunftsmodelle bietet die Werbeindustrie an? | |
Rolf Duhnke, Eidos | Prof. Peter Kabel, Jung von Matt next | |
16.00 Uhr | Experiment 2015: Die Musikindustrie und ihre Zukunftsmodelle | Filmdemokratie 2015: Wenn der Zuschauer aktiv wird - Strategien für digitalen Film und Fernsehen |
Wenn zukunftsorientierte Konzernchefs ihre Zukunftsstrategien für die kommenden Jahre bestimmen, sind sie gut beraten, den Spieltrieb ihrer Mitarbeiter zu nutzen: der Finanzchef versetzt sich in die Rolle des aggressiven Konkurrenten, der juristische Direktor spielt die unwillige Regulierungsbehörde, die PR-Chefin ist für ein paar Minuten wahlkämpfende Politikerin, der Vizepräsident mäkelt als Kunde. In bestem Amerikanisch nennt sich diese Simulation von Geschäftsmodellen auf spielerischer Ebene "commercial war game" und gibt wichtigen Aufschluss über überraschende Denkweisen und unentdeckte Kooperationsmöglichkeiten. | Für alte Geschäftsmodelle ist es das Horrorszenario schlechthin: Der Zuschauer ist auch nicht mehr das, was er mal war! Mit Laptop und Handy sieht er Filme wann und wo er will. Per DSL holt er sich das Fernsehen aus der Telefonbuchse. Werbefrei! Mit professionellen Billigkameras und etwas Engagement dreht er selbst und überschwemmt die Festivals. Und zum Schluss will er seiner Freundin das passende Filmende auf der DVD auch noch selbst aussuchen. In den Games ginge das doch schließlich auch! Wie viele Enden haben digitale Storys? Die Renaissance der nonlinearen Erzähler oder: Definiert die Games-Ästhetik das Storytelling neu? Was ist Kino, wenn jeder drehen kann? Welche neuen Geschäftsmodelle gibt es nach dem day-to-date-Hype? Welche neuen Geschäftsmodelle fordert selbst bestimmtes Fernsehen ohne Werbung? | |
Der forward2business-Zukunftskongress wagt dieses Experiment. | Christoph Ott, Neue Filmproduktion tv | |
20.00 Uhr | Award-Gala | |




