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PM 2007

Deutschlands innovativster Business-ThinkTank in Halle gestartet

Topmanager aus Marketing und Medien entwickeln Zukunftsmodelle für 2017

 

Halle (Saale), 13. Juni 2007: Deutschlands innovativste Manager entwickeln seit heute die Geschäftsmodelle der Zukunft. Auf der Burg Giebichenstein in Halle (Saale) haben sich für 2 Tage rund 200 Manager und Zukunftsforscher versammelt, um beim forward2business-Zukunftskongress  über das Leben im Jahre 2017 und die daraus entstehenden Geschäftsmodelle für Marketing und Medien zu debattieren.

Stargäste sind in diesem Jahr unter anderem der IBM-Deutschlandchef Matthias Hartmann, MTV-Vice President Alexander Duphorn und Second Life-Erfinder Philip Rosedale, der sich in den Kongress per Second Life aus San Francisco einschalten wird. Während des zweitägigen ThinkTanks debattieren Top-Medienmanager von ZDF, RTL, WDR, MDR, Bauer Verlag, Burda Verlag und Axel Springer Verlag mit den Shootingstars von MySpace, Fon und Euro1 AG sowie den Zukunftsforschern von Siemens, Volkswagen, BMW, Swisscom, SAP, AirLiquide, Sennheiser, Henkel und Sony. Die kreativsten deutschen Werbeagenturen werden durch die Vorstände von TBWA, JungvonMatt, Exozet, Pixelpark und OgilvyOne vertreten.

Der Kreativ-ThinkTank findet bereits zum sechsten Mal in Halle (Saale) statt. Er ist mit seiner hochrangigen und branchenübergreifenden Teilnehmermischung in Deutschland einmalig und gilt laut ThinkTank-Leiter Sven Gábor Jánszky in der Entertainmentbranche als innovativster Business-ThinkTank Deutschlands.

 

Prognose: Grundlegender Wandel der Fernsehwelt

Jánszky skizzierte zum Kongressbeginn eine Vision der Geschäftsmodelle für das Jahr 2017. Er prognostizierte für die nächsten Jahre einen grundlegenden Wandel der Fernsehlandschaft durch die Einführung des Internet-Fernsehens IPTV. „Wenn das Internet den Wohnzimmerfernseher erreicht, erleben wir unzählige Angebote, die jederzeit abgerufen werden können. Das lukrativste Geschäftsmodell der Fernsehzukunft wird eine Suchmaschine mit künstlicher Intelligenz sein, die Ordnung in dieses Chaos bringt und jedem Zuschauer sein persönliches Programm zusammenstellt“, so Jánszky. Dies bedeute gleichzeitig das Ende der großen Fernsehmarken wie ARD und RTL, die ihre Identität aus einem eigenen Programmschema ziehen. Dieser starre Ablauf werde für die Zuschauer im Jahr 2017 nicht mehr sichtbar sein. Dieses Szenario und seine Finanzierbarkeit werden im Laufe des ThinkTanks unter anderem der KI-Forscher und Leiter des Fraunhofer IGD Prof. Dr. Bodo Urban und der Ex-Bavaria-Chef Prof. Thilo Kleine debattieren. Kleine hat in Halle (Saale) einen seiner ersten größeren Auftritte auf einem Fachkongress nach der Bavaria-Ära.

 

Zukunftsszenario: Intelligente Avatare werden zum Teil des Bewusstseins

Das zweite bestimmende Zukunftsszenario ist die Verschmelzung von realer und virtueller Welt. Die Manager und Trendforscher sind sich sicher, dass die Nachfolger der heutigen virtuellen Welt „Second Life“ im Jahr 2017 zu einem bedeutenden Wirtschaftsraum geworden sind. Dieses Szenario entwerfen unter anderem IBM Deutschland-Chef Matthias Hartmann und Nokia Siemens Networks-Innovationschefin Lydia Aldejohann. Dieses Szenario führe zwangsläufig zu der Frage, ob Kinder in 10 Jahren mit ihren persönlichen Avataren aufwachsen, die sie als Teil ihres Ich-Bewusstseins für virtuelle Welten wahrnehmen, so ThinkTank-Leiter Sven Gábor Jánszky.

 

Vision: Kreative Unternehmen trotz alternder Mitarbeiterschaft

Die Folgen der Alterung unserer Gesellschaft werden seit Jahren entweder als Horrorszenario oder als Lichtblick beschworen. Längst haben viele Unternehmen mit neuen Produktpaletten auf die demografische Entwicklung reagiert. Was passiert aber, wenn auch im eigenen Unternehmen der Altersdurchschnitt rapide steigt? Diese Frage steht als dritter Schwerpunkt des ThinkTanks im Raum. Szenarien für kreative Unternehmen trotz alternder Mitarbeiterschaft werden im Laufe des ThinkTanks unter anderem der Börsenstar des weltgrößten Finanz-TV-Networks CNBC Michael Mross und der Direktor des Japanischen Kulturinstituts Prof. Koji Ueda entwerfen. Japan ist im gesellschaftlichen Alterungsprozess den europäischen Staaten bereits voraus und gilt dennoch als eines der kreativen Zentren der Welt.

 

Pressekontakt und Interviewanfragen:      Katja Mannteufel

                                                             Tel.: +49 (0) 160 – 710 91 78

                                                             E-Mail: katja.mannteufel@forward2business.com

 

 

 

 

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